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Hobby-Heimwerken mit Bianca Teil 2

Einen Tag später packte mich der erneute Ehrgeiz  und der Weg führte mich erneut in den orangen Baumarkt. Da meine zerstörwütige Wand mein Eigentum dahinraffte ließ ich mich im Baumarkt fachmännisch beraten und lief dort mit meinem krummen Steinbohrer auf(wollte ja glaubhaft wirken). Ich bekam bemitleidende Blicke und erhielt den Tip, doch einen Betonbohrer zu benutzen. Der würde 100%-ig durch die Wand gehen. Gesagt, getan: Betonbohrer gekauft, nach Hause gefahren, Bohrer eingespannt, Loch makiert, drauflosgebohrt, Dübel rein, Regal positioniert, Schrauben festgeschraubt, Dübel brechen aus Wand. Regal vs. Bianca 2:1. Erkenntnis:

Aber: mein Sofa steht!

3.2.08 13:50, kommentieren



Unspektakulär normal oder ein normaler Tag in meinem Leben

Der Dienstag begann mit dem Weckerklingeln(9:45h), also mitten in der Nacht. Ich hüpfte unter die Dusche und aß einen Joghurt. Dieser schmeckte unter der eben besagten ganz besonders gut .

Nach diesem reichhaltigem Frühstück inkl. Latte Macchiato trabte ich zur Post um etwas einzukaufen. Da ich schon mal in der Nähe war sprang ich noch schnell in den Rewe um mir eine Briefmarke zu kaufen, da ich eine Postkarte verschicken wollte. Das Wetter war nicht so prall und ich ging wieder nach Hause. Gegen Mittag fuhr ich mit meinem niedlichen Auto in die KölnArcaden, da ich noch ein Geburtstagsgeschenk benötigte. Ich wurde fündig und machte mich wenig später auf den Weg nach Poll. Dort lud ich meine Freundin ein. Unser Ziel: Badminton. Dieses besagte Spiel, spielten wir erfolgreich, mit einem Dauerlachen meinserseits   . Da ich nicht gleichzeitig lachen und spielen kann forderte ich meine beiden Gehirnhälften zur Teamarbeit auf. Sie schlugen sich relativ gut.

Nach dem Sport ging es in diverse Möbelhäuser. Schlauer als vorher bin ich bezüglich meiner Möbel auch nicht. Hätte mir diesen Schritt auch klemmen können.

Bei mir zu Hause angekommen: Da uns, wenn es langweilig ist, jede Menge Blödsinn einfällt, haben wir uns spontan bei der Intonation des Lagerfeuerklassikers "Whiskey in the Jar" gefilmt. Da diese Präsentation nicht eindeutig war, legten wir mit "Lady in black" nochmal mächtig einen drauf. Wenn da nicht die neuen Superstars winken, dann weiß ich auch nicht .

 

1 Kommentar 5.2.08 22:33, kommentieren

Noch ein unspektakülärer Tag!

Wenn ich aus dem Fenster schaue kommt mir ein trauriger Grauton entgegen. Der heutige Tag ist eindeutig zum verschlafen da. Sobald die Dunkelheit einbricht sieht man das Elend zum Glück nicht mehr. Langsam könnte es mal schöner werden. Ich verlange nicht viel, ein wenig Sonne und ein paar Grad mehr. Noch ein paar Stunden und ich werde zur Arbeit gehen.

6.2.08 16:27, kommentieren

Die Möbelpackerinnen von der Schääl Sick

Gestern mutierten wir zu einer Möbelspedition und fuhren locker flockig von einem Möbelhaus zum Anderen, um unsere Möbel zusammen zu suchen und nach Hause zu bringen. Um 13 Uhr ging es von der Automietfirma,Standort Messekreisel, los zum schwedischen Möbelhaus. Wir kauften die dringend erforderlichen Teile, aßen im hauseigenen Restaurant und fuhren im Anschluß zum nächsten Möbelhaus am Maarweg. Um dort hinzugelangen führte uns der Weg vorbei am Chlodwigplatz. Dieser hat wahrscheinlich den Titel "Horrorkreisel Chlodi". Wer dort noch die deutschen Verkehrsregeln umsetzen kann, vor dem ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut! Da wir in einem SB- Haus shoppen waren, mußte die Ladung vom Lager natürlich in unseren Transporter. Der Wille war da, die Kraft verließ uns leider. Wir versuchten krampfhaft unsere Kartons einzupacken, scheiterten jedoch schon beim festhalten des eben erwähnten Objekts. Der Lagermensch fragte nur:"Was macht ihr da?" Zum Glück half er uns und so fuhren wir locker zum Baumarkt um Badmöbel zu kaufen. Auch diese waren nicht wirklich die leichtesten. Als wir unseren Wagen bepackt haben und zur Kasse fuhren wartete ein erneutes Problem auf uns. Aus irgenteinem ver******* Grund konnte die Kassiererin unsere Ware nicht scannen. So rief sie jemanden aus der Sanitärabteilung. Man hatte den Eindruck als würde dieser in den Tiefen seiner Abflußrohre herumtauchen, denn es kam keiner. So fuhren wir zurück um ein Paket mit der Nummer zu suchen. Wir schimpften  wie Rohrspatzen("der Kunde ist König, am Arsch!"Unsere Stimmung sank, nach dieser Aktion und wir waren froh als wir endlich ausladen konnten. Bei meiner Freundin angekommen wartete ihr Mann, um uns zu helfen. Schließlich mußten die Möbel in die 3 Etage, ohne Aufzug. Nach der Aktion waren wir richtig geschafft. Aber leider noch nicht fertig. Danach ging es flugs zu mir um meine Möbel, ebenfalls in die 3 Etage  zu tragen. Da ich im Altbau lebe, sind meine Treppen steiler und enger und es könnten gefühlte 6 Etagen sein. Wir quälten uns also mit dem ersten Karton ab, als zwei Gesichter um die Ecke  schauten und uns fragten, ob sie helfen konnten. Das verneinten wir nicht und so hatten wir helfende Hände. Da bin ich sehr dankbar drüber. Offensichtlich gibt es noch nette Menschen. Nach dieser Aktion brachten wir unseren Transporter zurück. Vorher mußten wir ihn noch betanken. Und jetzt bediene ich das typische Klischee:"Frauen und Autofahren!", denn ich bekam den Tankdeckel nicht auf. Nicht, weil ich nicht verstand, wie dieser sich öffnen ließ, sondern, die Kraft fehlte einfach. Der hatte sich sehr fest gesogen und ich mußte einen Mitarbeiter fragen. Nach dieser Aktion stellten wir den Vito dahin, wo er hin gehörte.

Mein CD Regal steht schon einmal!

Erkenntnis: Ohne Mann geht es nicht. Offensichtlich hat diese Spezies doch einige Vorteile

12.2.08 19:59, kommentieren

The sun always shines on...

Der heutige Tag begann um 7:30h. Ich fuhr einkaufen und danach zu meiner Freundin um beim Möbelaufbau zu helfen. Wir schafften 2 Schränke...zur Hälfte. Ich hasse es, Türen zu montieren. Zwischenzeitlich fuhr ich heim, um meinen Jokkmokk Tisch zu montieren. Na, das ist mal einfach, Beine drangeschraubt, hingestellt, drüber gefreut*selbstaufdieschulterklopf*fertig. Wenn alle Möbel nur so einfach wären. Die Stühle bastel ich morgen zusammen. Man sollte den Tag mit einem Erfolgserlebnis abschließen.  Nach dieser Aktion wollten wir das schöne Wetter genießen. Also verabredeten wir uns um 15:30h an der Drehbrücke. Von mir sind es etwa 6 km. Hab es noch nicht nachgerechnet. Kommt aber ungefähr hin. Also radelte ich fröhlich drauflos. Aus einem mysteriösen Grund war ein überqueren der Drehbrücke unmöglich. Es stehr dort auch eine Absperrung, es scheint länger zu dauern. Das ist schlecht, da diese Brücke die Verbindung zu den Poller Wiesen ist und man sonst einen Umweg in Kauf nehmen muß. Die Stadt sollte an der Drehbrücke eine Kamera aufstellen. So erhält man sehr viele Schnappschüße von verwirrt daherblickenden Menschen. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen und hielten unsere gesteßten Körper in die Sonne. Als es kühler wurde(soll vorkommen, da wir erst Februar haben) radelten wir zum Hbf um im Coffeeshop einzukehren und ein Käffchen zu trinken. Meine Verwirrung bezüglich der nichtaussprechbaren Namen hielt sich in Grenzen und ich bestellte einen aussprechbaren Latte Vanilla. Und der absolute Hammer: trinkbar war er auch noch ;-)

Noch ein Klischee bedienten wir: Es ist nicht so einfach eine Tür zum WC zu öffnen, die mittels Türsummer von einem freundlichen Mitarbeiter betätigt wird. In der Praxis sah es so aus: Mitarbeiter sieht uns, drückt auf Türsummer, wir drücken gegen Türknauf, Versuch fehlgeschlagen. Erneuter Versuch, wieder fehlgeschlagen. 3 Versuch, endlich klappt es.  Toll, bin weder im Stande einen Tankdeckel, noch ne Klotür zu öffnen. Super, geradeaus gehen klappt aber noch...

Nach dem Koffeinschub radelten wir gemeinsam über die Hohenzollernbrücke um uns dann am LVR Turm zu trennen. Auch auf dem Fahrrad wurde ich von Menschen im Auto nach dem Weg gefragt. Zum Glück konnte ich helfen. Ist immer doof, wenn man in der Stadt unterwegs ist, die gesuchte Straße aber nicht kennt. 30 min später kam ich müde zu Hause an.

Morgen geht das Hobby-Heimwerken weiter. Am Samstag treffe ich mich schließlich mit einer Freundin zum Plätzchen backen. Werden zwar Weihnachtsplätzchen, aber sind ja schließlich nur noch gut 10 Monate bis Weihnachten. Da kann mal schon mal anfangen.

Erkenntnis: gibt keine

1 Kommentar 12.2.08 20:25, kommentieren

Do it yourself oder wie bringen mich Möbel zur Verzweiflung...

Bin ein sehr geduldiger Mensch, aber wenn ein bestimmter Punkt erreicht ist, dann sollten sich alle von mir fern halten. Dann kann es ziemlich ungemütlich werden...

Heute wollte ich ausschlafen, was ich auch tat. Danach setzte ich mich an meine Jokkmokk Stühle um diese "mal eben"  zusammenzubasteln. Bis zur Sitzfläche funktionierte auch alles einwandfrei. Laut Anleitung soll die Sitzfläche nur mit Schrauben angeschraubt werden. Gesagt, getan. Leider hielt diese Konstruktion nicht. Die Schrauben hielten nicht im Holz und so erhielt die Sitzfläche keine Stabilität. Ich bastelte erst einmal die restlichen Stühle zusammen. Alle anderen Sitzflächen gingen problemlos festzuschrauben, da ich es per Hand versuchte, statt des Akkuschraubers. Da der erste Stuhl immer noch eine lose Platte besaß dängelte ich Dübel in das Loch und schraubte so die Schraube an der Platte fest. Hält, alles spitze.

Am Nachmittag besuchte ich erneut meine Freundin, um die Küchenschränke zusammen zu bauen. Auch das kostete viel Zeit und Nerven. Da ich am darauffolgenden Tag noch Besuch erwarte ging ich gegen halb acht und freute mich auf mein Sofa.

Erkenntnis: mein Nicht-Wissen mutiert zum Halb-Wissen!

1 Kommentar 14.2.08 00:48, kommentieren

 K-??-????

Nach dem Nachtdienst war ich noch hochmotiviert  und so fuhr ich ganz locker nach Poll zur KFZ-Zulassung um mein süßes kleines Auto umzumelden. Mein erstes Problem: Ich bekam die f****** Kennzeichen nicht aus der Halterung und so brach ich mir ´nen Ast, bis die Kennzeichen sich mal entschlossen hatten, aus ihrer Halterung zu hüpfen. Mit völlig beschmutzten Händen(Regen-Auto naß-Kennzeichen besudelt-Pfoten ebenfalls)lief ich dann dort auf und meldete mich brav an der Anmeldung an(daher der Name, ich Blitzmerker*aufdieschulterklopf*)Ich war nicht die erste, aber es dauerte auch nicht sonderlich lange bis mein Nümmerchen auf dem Display erschien. Dann ging alles sehr schnell und nach ca 1/2 Stunde war ich mit der ganzen Sache durch und konnte meinen neuen Kennzeichen ihr zukünftiges Heim zeigen. Verzweifelt versuchte ich meine alte Umweltplakette von der Windschutzscheibe zu kratzen. F*** die Hühner kleben die fest. Ich nahm meinen Präzisionsschraubenzieher zur Hilfe und kratzte solange an meiner Plakette herum, bis sie sich von der Scheibe schälen ließ. Dann schnell die neue drangepappt und ab nach Hause.

Erkenntnis: auch mein Auto ist jetzt stolzer neuer Einwohner der Stadt Köln, Herzlichen Glückwunsch!

1 Kommentar 25.2.08 09:50, kommentieren

Park & Call

In Köln hat man ab heute die Möglichkeit das "Handyparken" zu nutzen. Auf diese neue Möglichkeit wurde ich gefühlte 30 mal, durch Leuchttafeln über der Fahrbahn, hingewiesen.

Schön, dachte ich mir und fuhr durch die Stadt. Aber was habe ich davon, wenn ich durch diesen neumodischen Kram plötzlich mobil nicht mehr zu erreichen bin?

Erkenntnis: Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben!

25.2.08 22:25, kommentieren


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