Hobby-Heimwerken mit Bianca

Tanz in den Mai

Am gestrigen abend bemerkte ich, daß alle Menschen, welche am heutigen Tage frei haben, nur eine Möglichkeit kennen, wie sie den 1 Mai verbringen: Abends saufen bis der Arzt kommt, sich nicht mehr auf den Straßenverkehr konzentrieren und einfach auf die Straße laufen und den heutigen Tag pennend im Bett verbringen.

Desweiteren forderte ich mein Auto unfreiwillig auf, sich Bremstechnisch von der besten Seite zu zeigen, weil eine A-Klasse mitten auf der Aachener Straße, höhe Hohenzollernring eine Vollbremsung deluxe hinlegte. Ganz knapp kam ich  vor ihm zum stehen, danach hatte ich erst mal Schnappatmung.

Zu guter Letzt fuhren ab Weiden bis Frechen zwei Idioten mit Autos vor mir her, welche sich heiße Überholmanöver und weitere Dinge leisteten.

Erkenntnis: alle blöd, außer ich  

1.5.08 15:08, kommentieren

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Do it yourself oder wie bringen mich Möbel zur Verzweiflung...

Bin ein sehr geduldiger Mensch, aber wenn ein bestimmter Punkt erreicht ist, dann sollten sich alle von mir fern halten. Dann kann es ziemlich ungemütlich werden...

Heute wollte ich ausschlafen, was ich auch tat. Danach setzte ich mich an meine Jokkmokk Stühle um diese "mal eben"  zusammenzubasteln. Bis zur Sitzfläche funktionierte auch alles einwandfrei. Laut Anleitung soll die Sitzfläche nur mit Schrauben angeschraubt werden. Gesagt, getan. Leider hielt diese Konstruktion nicht. Die Schrauben hielten nicht im Holz und so erhielt die Sitzfläche keine Stabilität. Ich bastelte erst einmal die restlichen Stühle zusammen. Alle anderen Sitzflächen gingen problemlos festzuschrauben, da ich es per Hand versuchte, statt des Akkuschraubers. Da der erste Stuhl immer noch eine lose Platte besaß dängelte ich Dübel in das Loch und schraubte so die Schraube an der Platte fest. Hält, alles spitze.

Am Nachmittag besuchte ich erneut meine Freundin, um die Küchenschränke zusammen zu bauen. Auch das kostete viel Zeit und Nerven. Da ich am darauffolgenden Tag noch Besuch erwarte ging ich gegen halb acht und freute mich auf mein Sofa.

Erkenntnis: mein Nicht-Wissen mutiert zum Halb-Wissen!

1 Kommentar 14.2.08 00:48, kommentieren

The sun always shines on...

Der heutige Tag begann um 7:30h. Ich fuhr einkaufen und danach zu meiner Freundin um beim Möbelaufbau zu helfen. Wir schafften 2 Schränke...zur Hälfte. Ich hasse es, Türen zu montieren. Zwischenzeitlich fuhr ich heim, um meinen Jokkmokk Tisch zu montieren. Na, das ist mal einfach, Beine drangeschraubt, hingestellt, drüber gefreut*selbstaufdieschulterklopf*fertig. Wenn alle Möbel nur so einfach wären. Die Stühle bastel ich morgen zusammen. Man sollte den Tag mit einem Erfolgserlebnis abschließen.  Nach dieser Aktion wollten wir das schöne Wetter genießen. Also verabredeten wir uns um 15:30h an der Drehbrücke. Von mir sind es etwa 6 km. Hab es noch nicht nachgerechnet. Kommt aber ungefähr hin. Also radelte ich fröhlich drauflos. Aus einem mysteriösen Grund war ein überqueren der Drehbrücke unmöglich. Es stehr dort auch eine Absperrung, es scheint länger zu dauern. Das ist schlecht, da diese Brücke die Verbindung zu den Poller Wiesen ist und man sonst einen Umweg in Kauf nehmen muß. Die Stadt sollte an der Drehbrücke eine Kamera aufstellen. So erhält man sehr viele Schnappschüße von verwirrt daherblickenden Menschen. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen und hielten unsere gesteßten Körper in die Sonne. Als es kühler wurde(soll vorkommen, da wir erst Februar haben) radelten wir zum Hbf um im Coffeeshop einzukehren und ein Käffchen zu trinken. Meine Verwirrung bezüglich der nichtaussprechbaren Namen hielt sich in Grenzen und ich bestellte einen aussprechbaren Latte Vanilla. Und der absolute Hammer: trinkbar war er auch noch ;-)

Noch ein Klischee bedienten wir: Es ist nicht so einfach eine Tür zum WC zu öffnen, die mittels Türsummer von einem freundlichen Mitarbeiter betätigt wird. In der Praxis sah es so aus: Mitarbeiter sieht uns, drückt auf Türsummer, wir drücken gegen Türknauf, Versuch fehlgeschlagen. Erneuter Versuch, wieder fehlgeschlagen. 3 Versuch, endlich klappt es.  Toll, bin weder im Stande einen Tankdeckel, noch ne Klotür zu öffnen. Super, geradeaus gehen klappt aber noch...

Nach dem Koffeinschub radelten wir gemeinsam über die Hohenzollernbrücke um uns dann am LVR Turm zu trennen. Auch auf dem Fahrrad wurde ich von Menschen im Auto nach dem Weg gefragt. Zum Glück konnte ich helfen. Ist immer doof, wenn man in der Stadt unterwegs ist, die gesuchte Straße aber nicht kennt. 30 min später kam ich müde zu Hause an.

Morgen geht das Hobby-Heimwerken weiter. Am Samstag treffe ich mich schließlich mit einer Freundin zum Plätzchen backen. Werden zwar Weihnachtsplätzchen, aber sind ja schließlich nur noch gut 10 Monate bis Weihnachten. Da kann mal schon mal anfangen.

Erkenntnis: gibt keine

1 Kommentar 12.2.08 20:25, kommentieren

Die Möbelpackerinnen von der Schääl Sick

Gestern mutierten wir zu einer Möbelspedition und fuhren locker flockig von einem Möbelhaus zum Anderen, um unsere Möbel zusammen zu suchen und nach Hause zu bringen. Um 13 Uhr ging es von der Automietfirma,Standort Messekreisel, los zum schwedischen Möbelhaus. Wir kauften die dringend erforderlichen Teile, aßen im hauseigenen Restaurant und fuhren im Anschluß zum nächsten Möbelhaus am Maarweg. Um dort hinzugelangen führte uns der Weg vorbei am Chlodwigplatz. Dieser hat wahrscheinlich den Titel "Horrorkreisel Chlodi". Wer dort noch die deutschen Verkehrsregeln umsetzen kann, vor dem ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut! Da wir in einem SB- Haus shoppen waren, mußte die Ladung vom Lager natürlich in unseren Transporter. Der Wille war da, die Kraft verließ uns leider. Wir versuchten krampfhaft unsere Kartons einzupacken, scheiterten jedoch schon beim festhalten des eben erwähnten Objekts. Der Lagermensch fragte nur:"Was macht ihr da?" Zum Glück half er uns und so fuhren wir locker zum Baumarkt um Badmöbel zu kaufen. Auch diese waren nicht wirklich die leichtesten. Als wir unseren Wagen bepackt haben und zur Kasse fuhren wartete ein erneutes Problem auf uns. Aus irgenteinem ver******* Grund konnte die Kassiererin unsere Ware nicht scannen. So rief sie jemanden aus der Sanitärabteilung. Man hatte den Eindruck als würde dieser in den Tiefen seiner Abflußrohre herumtauchen, denn es kam keiner. So fuhren wir zurück um ein Paket mit der Nummer zu suchen. Wir schimpften  wie Rohrspatzen("der Kunde ist König, am Arsch!"Unsere Stimmung sank, nach dieser Aktion und wir waren froh als wir endlich ausladen konnten. Bei meiner Freundin angekommen wartete ihr Mann, um uns zu helfen. Schließlich mußten die Möbel in die 3 Etage, ohne Aufzug. Nach der Aktion waren wir richtig geschafft. Aber leider noch nicht fertig. Danach ging es flugs zu mir um meine Möbel, ebenfalls in die 3 Etage  zu tragen. Da ich im Altbau lebe, sind meine Treppen steiler und enger und es könnten gefühlte 6 Etagen sein. Wir quälten uns also mit dem ersten Karton ab, als zwei Gesichter um die Ecke  schauten und uns fragten, ob sie helfen konnten. Das verneinten wir nicht und so hatten wir helfende Hände. Da bin ich sehr dankbar drüber. Offensichtlich gibt es noch nette Menschen. Nach dieser Aktion brachten wir unseren Transporter zurück. Vorher mußten wir ihn noch betanken. Und jetzt bediene ich das typische Klischee:"Frauen und Autofahren!", denn ich bekam den Tankdeckel nicht auf. Nicht, weil ich nicht verstand, wie dieser sich öffnen ließ, sondern, die Kraft fehlte einfach. Der hatte sich sehr fest gesogen und ich mußte einen Mitarbeiter fragen. Nach dieser Aktion stellten wir den Vito dahin, wo er hin gehörte.

Mein CD Regal steht schon einmal!

Erkenntnis: Ohne Mann geht es nicht. Offensichtlich hat diese Spezies doch einige Vorteile

12.2.08 19:59, kommentieren

Hobby-Heimwerken mit Bianca Teil 2

Einen Tag später packte mich der erneute Ehrgeiz  und der Weg führte mich erneut in den orangen Baumarkt. Da meine zerstörwütige Wand mein Eigentum dahinraffte ließ ich mich im Baumarkt fachmännisch beraten und lief dort mit meinem krummen Steinbohrer auf(wollte ja glaubhaft wirken). Ich bekam bemitleidende Blicke und erhielt den Tip, doch einen Betonbohrer zu benutzen. Der würde 100%-ig durch die Wand gehen. Gesagt, getan: Betonbohrer gekauft, nach Hause gefahren, Bohrer eingespannt, Loch makiert, drauflosgebohrt, Dübel rein, Regal positioniert, Schrauben festgeschraubt, Dübel brechen aus Wand. Regal vs. Bianca 2:1. Erkenntnis:

Aber: mein Sofa steht!

3.2.08 13:50, kommentieren

Hobby-Heimwerken mit Bianca

Der heutige Tag brachte viel Ärger bezüglich meiner Heimwerker Fähigkeiten. Am Nachmittag zwang ich meine Freundin, mich zum benachbarten Baumarkt zu begleiten, um mit mir ein 12 Euro Regal zu kaufen, bzw. dieses nachher zu transportieren. Da mein Auto zu klein für dieses besagte Teil ist, mußten wir auf den Stadtbus ausweichen. So latschten wir im Regen mit einem Holzregal durch die Gegend. Zu Hause angekommen, versuchten wir dieses äußerst klapprige Etwas fachmännisch aufzubauen. Komischerweise ließen sich die mitgelieferten Schrauben mit Hilfe des Akkuschraubers nicht einschrauben, so das ich diese besagten mittels eines Hammers in die vorgeformten Löcher gedängelt habe. Paßt, wackelt sehr stark und hat Luft. Regal vs. Bianca= 0:1

Das war noch nicht alles an Heimwerkerherausforderungen. Ich wollte Regale an die Wand bohren. Super, die ersten Löcher klappten relativ gut. Beim bohren der zweiten Löcher passierte mir allerdings ein Mißgeschick. Meine SCHLAGBOHRMASCHINE bekam kein Loch in die Wand, so dass sich mein Bohrer total verbog und ein beachtliches Loch im Putz hinterließ. Wand vs. Bianca=1:1

Super dachte ich, nun kann ich immer noch nicht mein Regal nutzen, habe dafür aber ne halbe Durchreiche zum Schlafzimmer in der Wand.

Der Baumarkt wird ohnehin mein bester Freund, da ich dort fast täglich anzutreffen bin, weil mir irgendwelche Utensilien fehlen. Da ich jetzt ein ungewolltes Loch in der Wand habe, benötige ich schnellstmöglich Gips um dieses wieder zu füllen. Bin auf die Idee gekommen, das es vielleicht fast unmöglich ist, in eine tragende Wand ein Loch zu bohren. Da ich in solchen Sachen nicht sonderlich bewandert bin, ist das nur eine theoretische Theorie von mir. Aber logisch wäre es. Morgen muß dann eine andere Wand dran glauben.

Endstand 1:1, Wiederholungsduell: Coming soon!

30.1.08 23:09, kommentieren


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